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Fett und Cholesterin bilden
lebenswichtige Hormone
Umfangreiche
Informationen zu Cholesterin à
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
sind am Auf- und Abbau hochwirksamer Gewebshormone, wie zum
Beispiel den Prostaglandinen beteiligt. Diese sind die Schmerz-,
Entzündungs-, Fieber- und Botenstoffe unseres Körpers. Im
positiven Sinne dienen sie zur Blutdruckregulierung,
Blutgerinnung, Schmerzbekämpfung, Entzündungshemmung und
Fiebersenkung,. Ebenso fördern sie die Bildung von Abwehrzellen in
der Milz und in den Lymphknoten.
„Wichtig auch, daß essentielle
Fettsäuren die Vorstufen der Prostaglandine darstellen und somit
eine Beeinflussung des gesamten Wirkspektrums von Prostaglandinen
durch essentielle Fettsäuren erfolgt. Dies hat vor allem für den
Schmerzpatienten und Patienten mit chronisch entzündlichen
Erkrankungen eine besondere Bedeutung“.
Quelle: Dr. Harald Stossier,
„Die Bedeutung der Fette in der
Therapie nach Dr. F. X. Mayr“,
Informationsschrift der
Internationale Gesellschaft der
Mayr-Ärzte.
Cholesterin,
welches in der Regel völlig zu unrecht in der Kritik steht, ist
als Ausgangssubstanz unerlässlich für die Synthese der
Steroidhormone Testosteron, Östrogen, Progesteron, Cortison und
Aldosteron.
Weitere Aufgaben von Cholesterin
-
es stabilisiert die Zellmembranen
und fördert deren Fluidität (Durchlässigkeit)
-
ist eine Vorstufe für das Vitamin
D
-
Bestandteil der Myelinscheiden
(Isolierschicht) der Nervenfasern
-
Grundstoff für die
Gallensäureproduktion
-
ist an der Bindung und Spaltung
von Nahrungsfetten beteiligt
-
ist wichtig
für den Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit und für das
seelische Gleichgewicht
Auf das Thema
Cholesterin wird in den anderen Broschüren dieser Reihe noch näher
eingegangen, deshalb hier nur eine kurze Stellungsnahme. Ob hohe
Cholesterinwerte tatsächlich das Herzinfarktrisiko erhöhen, ist
bei weitem nicht so klar belegt, wie es den Anschein hat.
Die
Ernährungswissenschaftlerin
Ulrike Gonder hat auf ihrer
Internetseite folgende Fakten zusammengetragen:
-
Vergleicht
man die Langzeitstudien, treten nur bei 3 von 16 ein
statistischer Zusammenhang zwischen der Cholesterin-Zufuhr und
dem Auftreten von Herzinfarkten auf.
-
Bei den
allermeisten Infarkten sind die Blutcholesterinwerte völlig
unauffällig.
-
Bei gleicher Anzahl der
Publikationen werden Studien, die eine Cholesterin-Senkung
für sinnvoll halten,
sechsmal häufiger zitiert als Studien, die
diese These nicht unterstützen.
-
Länder mit
einem hohen Fettanteil in der Ernährung, wie z.B. die Japaner,
haben die niedrigste Herz-Kreislauf-Sterblichkeit.
-
Ein hoher
Cholesterinspiegel im Alter geht einher mit einer höheren
Lebenserwartung.
Nach:
„Cholesterin: Die Wissenschaft vergiftet“,
Ernaehrgesund.de
„Männer
und Frauen, deren Cholesterinwerte naturgemäß niedriger waren,
schnitten bei mentalen Aufgaben mit hohen Anforderungen an
Abstraktionsvermögen, Redegewandtheit, Aufmerksamkeit und
Konzentration deutlich schlechter ab. Cholesterin ist wichtig für
die Gehirnentwicklung bei Kindern. Außerdem spielt es im
Erwachsenenalter eine Rolle für die Funktionsfähigkeit der
Nervenzellen, was den Zusammenhang erklären könnte“.
Quelle:
Wissenschaft.de „Gesundheit
-
Cholesterin schmiert das Gehirn,
Cornelia
Dick-Pfaff, 03.2005
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