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Die Vorteile
der mittelkettigen Fettsäuren
1. Für die Gesundheit
a)
Kurz- und mittelkettige Fettsäuren schonen den
Verdauungsapparat
Wie schon auf der vorherigen Seite
beschrieben, sind kurz- und mittelkettige Fettsäuren sehr leicht
verdaulich. Sie werden deshalb als diätetische Maßnahme bei
Fettverwertungsstörungen eingesetzt. Dies können Erkrankungen der
Bauchspeicheldrüse, der Leber, des Magen-Darm-Traktes und Abflußstörungen der Lymphbahnen sein.
b)
Wertvoll für den Darm
Die Caprylsäure (Octansäure) ist eine
gesättigte Fettsäure mit einer Kette von 8 Kohlenstoffatomen. Sie
hat sich als wirksames Mittel zur Verbesserung der Darmflora und
gegen Pilzinfektionen erwiesen.
c)
Auch die Muttermilch enthält MCT-Fette
Zumindest in der Stillphase ist diese Art der
Fettsäuren sehr wichtig für die Entwicklung des Säuglings. Der
Grund: Sie sind eine leicht verwertbare Energiequelle, beugen
Verdauungsstörungen vor und schützten das Kleinkind vor
Krankheitserregern.
„Die mittelkettigen Fette im Kokosnussöl sind den Fetten in der
Muttermilch sehr ähnlich und haben entsprechende nutriceuticale
(pharmakologische) Effekte“.
Professor Jon J. Kabara, Michigan State
University
d) Gut für
Haut und Haare
Äußerlich kann Kokosfett zur Haut-, Kopfhaut und Haarpflege
verwendet werden. Als Rohstoff in der kosmetischen Industrie hat
Kokosfett einen ausgezeichnet Ruf, da es sehr schnell in Haut und
Haare einzieht und nicht die Tendenz vieler Kosmetikstoffe hat,
sich schnell wieder zu verflüchtigen. Dadurch bleibt das Gewebe
besonders lange vor Feuchtigkeitsverlust geschützt. Trockene,
spröde Haare profitieren davon ebenso, wie die sonnengeschädigte,
trockene und rissige Haut. Auf diese Weise ist Kokosfett auch
hilfreich bei Neurodermitis und ein idealer Ersatz für die häufig
eingesetzten Fettcremes.
e) Mit der Laurinsäure gegen
schlechte Cholesterinwerte und Bakterien
Durch die Laurinsäure (Anteil ca. 50 %) steigt der
Cholesterin-spiegel, aber sie hat die Tendenz, das „gute“
HDL-Cholesterin zu steigern. Dies ist ungewöhnlich
für eine gesättigte Fettsäure – wurden sie doch jahrzehntelang
verteufelt. Bei differenzierter Betrachtung stellte sich jedoch
heraus, dass es vor allem die trans-Fettsäuren und oxidierte
(ranzige) Fette sind, die zu einer großen Bedrohung werden können.
Eine zweite wichtige Eigenschaft der Laurinsäure ist ihre
antimikrobielle Eigenschaft. Durch Laborversuche konnte
nachgewiesen werden, dass die Laurinsäure in der Lage ist, in die
Zellwand vieler schädlicher Erregerstämme einzudringen.
►Die
empfindliche Hülle wird aufgeweicht, so dass die krankmachenden
Bakterien und Pilze absterben. Sogar Grippe- und Herpesviren,
gegen die Antibiotika machtlos sind (Antibiotika wirken nur gegen
Bakterien), werden in ihrer Ausbreitung gehemmt.
Dies ersetzt in akutem Fall natürlich keine therapeutische
Behandlung, aber als Vorbeugung kann Kokosfett eine wertvolle
Hilfe sein.
Die Laurinsäure kann folgende
Bakterien schädigen:
|
Bakterienart |
Krankheiten, die sie verursachen |
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Chlamydia |
Bindehautentzündung (Conjunktivitis)
Infektionen der Geschlechtsorgane
Lungenentzündung
Papageienkrankheit*
Paradontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) |
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Grampositive Bakterien |
Botulismus (Lebensmittelvergiftung)
Gastroenteritis (Entzündung der Magen- und Darmschleimhaut)
Milzbrand
Tetanus |
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Helicobacter pylori |
Magengeschwür |
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Neisseriabakterien |
Gonorrhö (Tripper)
Meningitis (Hirnhautentzündung) |
|
Staphylococcusbakterien |
Harnwegsinfektionen
Lebensmittelvergiftung
Staphylococceninfektionen |
|
Streptobazillen |
Lungenentzündung
Ohrenschmerzen
Karies
Racheninfektion
Rheumatisches Fieber
Sinusitis (Nasennebenhöhlen-Entzündung) |
Quelle: Peter
Königs, „Kokosfett. Ideal für Genuss, Gesundheit und Gewicht“, VAK
Verlags GmbH, S. 42.
* eine vom Tier auf den Menschen übertragbare Krankheit mit
grippeähnlichen Symptomen
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