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Ätherische Öle heben den Glutathion-Spiegel
Der Gluthation-Spiegel ist einer der
wichtigsten Prognosemarker für fast alle Immunerkrankungen.
Bei der
gezielten Beeinflussung der körpereigenen Abwehr durch ätherische
Öle sind auch deren Wirkungen auf Krebs, Aids und andere schwere
Immunerkrankungen interessant. Wenn sie hier in der Lage sind,
therapiebegleitend ein gut funktionierendes Immunsystem
wiederherzustellen, würden sie nicht nur die Zukunftsperspektiven
dieser Krankheiten verbessern, sondern wären auch für viele nicht
lebensbedrohliche Krankheiten ein Segen.
Glutathion ist ein schwefelhaltiger
Eiweißstoff, dessen Bedeutung auf die Gesundheit immer wichtiger
wird.
„Jede Zelle ist immens belastbar, so
lange ihr Vorrat an Glutathion überwiegend im reduzierten Zustand
vorliegt.“
Der Umweltmediziner Dr. med. B.
Kuklinski
Glutathion bzw.
reduziertes oder aktives Glutathion (GSH), wie die wirksame Form
genannt wird, ist in jeder Körperzelle vorhanden und wird in der
Leber aus Glutaminsäure, Glycin und Cystein gebildet. Als
reduziert bzw. Reduktion bezeichnet man einen Vorgang, bei dem ein
Atom oder Molekül Elektronen aufnehmen kann. Durch die
Elektronenaufnahme ist reduziertes Glutathion z.B. in der Lage,
freie Radikale zu entschärfen und besitzt im Gegensatz zu
oxidiertem Glutathion ein energielieferndes Elektron.
In dieser
aktiven Form spielt dieses Tripeptid für viele Prozesse im
Stoffwechsel eine wichtige Rolle.
►Seine besondere Fähigkeit ist
es aber, das Immunsystem wie kein zweites körpereigenes Element zu
unterstützen. Je mehr reduziertes Glutathion in der Zelle ist,
desto günstiger entwickelt sich in vielen Fällen ein Krankheitsverlauf und umso
intakter ist der zelluläre Status.
So hilft
reduziertes Glutathion (GSH)
1.
Reduzierung freier Radikale
Nach dem bekannten Sportarzt Dr.
Müller Wohlfahrt sind freie Radikale (oxidativer Stress) die Nr. 1
für Herzerkrankungen, Krebs und Alzheimer. Die traurige Tatsache
aber ist, dass die schädigenden Wirkungen aggressiver
Sauerstoffverbindungen zwar zunehmend anerkannt, aber kaum
behandelt werden.
►Mit GSH könnten Entzündungsprozesse, Zellschäden
und die Oxidation von Fettsäuren effektiv vermieden werden.
Der potentielle
Nutzen von GSH ist aber nicht nur der direkte Schutz vor freien
Radikalen.
►Es hat auch die Fähigkeit, bestimmte Radikalenfänger
(z.B. Vitamin C, Flavonoide, Vitamin E), die durch die Reaktionen mit
Sauerstoffradikalen selbst zu Radikalen geworden sind, zu
„recyceln“. In der aktiven Form können diese Vitalstoffe vom
Körper erneut genutzt werden.
2.
Verbesserung der Sauerstoffversorgung
GSH
verhindert den Abbau und Zerfall schwefelhaltiger Proteine in der
Membranhülle von roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und
unterstützt deren Funktionsfähigkeit.
Aufgabe der
Erythrozyten
ist der Sauerstofftransport zu allen Geweben. Sie sind
daher von elementarer Bedeutung für Vitalität, Energie,
Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.
3.
Stärkung des Immunsystems
Dem Immunsystem
hilft Glutathion auch durch die Reproduktion und Aktivierung von
Lymphozyten. Lymphozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen und
werden auch als die “Gedächtniszellen” im Immunsystem beschrieben.
Dringt ein Krankheitserreger zum ersten Mal in den Körper ein,
merken sich die Lymphozyten dessen Struktur. Bei einer erneuten
Infektion wird der Eindringling von den Lymphozyten als
krankmachend erkannt und sofort vernichtet.
4.
Entgiftung
Die toxische
Wirkung von Schwermetallen geht stark mit einem Abfall an
Glutathion einher. Reduziertes Glutathion bindet Gifte als erste
Abwehrlinie im Verdauungstrakt. In zweiter und dritter Abwehrlinie
hilft es der Leber bei der Entgiftung und als Co-Faktor vieler
Entgiftungsenzyme.
5.
Schutz des Erbguts
Auf Zellebene
schützt es das Erbgut vor unterschiedlichen Strahlenschäden (UV-
und Röntgenstrahlung, Strahlungstherapie bei Krebs) und bösartiger
Zellveränderungen.
„Im Zentrum der komplexen,
konzertierten Aktion gegen aktivierte Sauerstoffstufen (ASS),
gegen „freie“ Radikale, gegen oxidativen Stress und damit gegen
alle Erkrankungen, Intoxikationen mit Xenobiotika, gegen
Strahlenschäden, vor allem aber auch bei Krebserkrankungen, steht
die körpereigene Substanz, das Glutathion als reduziertes
Glutathion (GSH), die multifunktionelle Basis aller vitalen
Zell-Leistungen, die wichtigste Grundlage der Lebens-,
Anpassungs- und Arbeitsfähigkeit jeder Zelle.“
Quelle: Gerhard Ohlenschläger,
„Freie Radikale,
oxidativer Streß und Antioxidantien“.
Was geschieht wenn
der Gluthationspiegel niedrig ist?
Als Folge können
fast alle chronischen oder degenerativen Krankheiten entstehen.
►So
wurden bei Aids-Patienten besonders niedrige Glutathionspiegel
gemessen. Dieser Umstand wird von vielen Forschern damit in
Verbindung gebracht, dass ein Glutathionmangel im Mittelpunkt
dieser Erkrankungen steht oder zumindest ein zentraler
Risikofaktor ist.
Aber auch bei
zahlreichen Krankheitsbildern wie Tumorerkrankungen,
Lungenproblemen (z.B. Mukoviszidose), Autoimmun-Erkrankungen (z.B.
Rheuma, Multiple Sklerose), Stoffwechselerkrankungen,
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bakterielle und virale Infektionen
(z.B. chronische Herpesinfekte) wird ein schlechter
Glutathion-Status beobachtet.
Ursachen für
einen niedrigen Glutathionspiegel
Der zentrale Punkt ist der erhöhte
Verbrauch an Glutathion aufgrund seiner antioxidativen und
entgiftenden Wirkung. Leider sind die Quellen für freie
Radikale und chemisch unverträgliche Verbindungen in den letzten
Jahrzehnten überproportional gewachsen. Umweltbelastungen, Ozon,
Strahlen und andere, durch Technologien verursachte Prozesse,
haben die Zahl der freien Radikale in unserer Umwelt enorm
gesteigert. Lebensmittelzusätze, übertriebenes Sonnenbaden,
Stress, bestimmte Krankheiten, Schwermetallbelastungen, Rauchen,
Drogen, Suchtmittel, Medikamente oder starke körperliche und
geistige Verausgabung führen ebenfalls zu einer starken Zunahme
der Oxidationsprozesse.
►Dieser Flut von Verbrauchern ist das
reduzierte Glutathion nicht gewachsen – es wird aufgebraucht (wie
andere Radikalenfänger auch) und steht für die eigentlichen
Aufgaben und als Schutzfaktor im Körper nicht mehr zur Verfügung.

Weitere Faktoren:
-
Denaturierte
Lebensmittel leisten kaum noch einen Beitrag zur
Glutathion-Biosynthese. Aber nicht nur die Quantität fehlt, auch
die Qualität leidet. Durch die Hitzeeinwirkung gerinnen die zur
Synthese nötigen Eiweißstoffe und verlieren ihre Funktion als
Bau- und Gerüststoff teilweise oder ganz.
-
Bei schadstoffbelasteten
Nahrungsmitteln ist der Gehalt an Glutathion schon vor dem
Verzehr reduziert. Es verbindet sich mit den Giftstoffen,
entschärft diese und wird dabei verbraucht.
-
Außerdem fehlt
in unserer Ernährung häufig Selen, welches ein wesentlicher
Faktor für die Produktion von Glutathion im Körper ist.
Eine Mischung ätherischer Öle verbessert den Glutathionspiegel
Dies bestätigt eine im Jahre 2002
doppelblind kontrollierte Studie an der Universität von Yaounde in
Cameron. Es nahmen insgesamt 60 Aids-Patienten teil. Leiter war
der Virologe und Dekan der Fakultät für Medizin und
biomedizinischer Wissenschaft Professor Peter Ndumbe.
Gemessen wurde vor, während und nach der
Studie die Anzahl der CD4-Zellen (T4-Zellen, Helferzellen,
T4-Lymphozyten). Diese besondere Art der weißen Blutkörperchen
koordiniert das Immunsystem und hilft Infektionen zu bekämpfen.
CD4-Zellen sind ein Prognosemarker bei HIV-Infizierten. Bricht die
Krankheit aus, reduziert sich deren Anzahl.
Der Zusammenhang zu Glutathion ergibt sich
aus der Beobachtung, dass ein niedriger GSH-Wert immer auch mit
einer geringeren Anzahl der CD4-Zellen einhergeht. Steigt der
Glutathionspiegel, erhöht sich auch die Anzahl der CD4-Zellen.
Das Ergebnis:
Die Patienten,
die mit einer Mischung von ätherischen Ölen
(3-mal täglich 10 Tropfen) behandelt wurden, zeigten ohne jegliche
Nebenwirkungen signifikant bessere Werte als die in der
Placebo-Gruppe.
Worauf die zum
Teil erhebliche Verbesserung der Werte und damit auch der
Gesundheit zurückzuführen sind, kann letztendlich nicht klar
belegt werden. Dies ist aber auch nicht möglich, da viele
Krankheiten (auch Aids) durch multifaktorelle Ursachen entstehen
oder sich verschlechtern. Dies sind die bereits erwähnten freien
Radikale, Fremdstoff- und Schwermetall-Belastungen und
denaturierte Ernährung, aber auch andauernde
Entzündungsreaktionen, bakterielle und virale Infektionen,
Pilzbelastungen, Enzym- und Vitalstoffmangel, chronische
Erkrankungen, Medikamentenmissbrauch und vieles mehr.
Für
vielfältige Ursachen benötigt man ein vielfältiges und umfassendes
Wirkungsspektrum. Genau dies bieten ädtherische Öle:
-
Sie wirken gegen freie Radikale
und sind immunstärkend, entzündungshemmend, antibakteriell,
antimykotisch und antiviral.
-
In der richtigen Dosierung und
Zusammensetzung sind sie weitgehendst frei von Nebenwirkungen.
Durch die
optimale Mischung aus verschiedenen ätherischen Ölen kommt es
daher zu einer wesentlichen Entschärfung der belastenden Faktoren
und damit zur Behebung von Mangelzuständen von reduziertem
Glutathion.
►Diese entscheidende Verbesserung des
Körpermilieus ist ein Gradmesser für ein schlagfertiges
Immunsystem und auch eine der besten Maßnahmen gegen eine Vielzahl
von altersbedingten Krankheiten.
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