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Ohne Fettbegleitstoffe und Vitamin E und
sind ungesättigte Fettsäuren und LDL-Cholesterin Opfer von freien
Radikalen
Fettbegleitstoffe, wichtiger Bestandteil gesunder Öle Fettbegleitstoffe, wichtiger Bestandteil gesunder ÖleSeit Jahrzehnten erforschen Wissenschaftler die Bedeutung der essentiellen Fettsäuren und deren heilende Wirkung auf den menschlichen Körper. Öle bestehen aber nicht nur aus Fettsäuren. In allen Samen, Kernen, Nüssen und Früchten sind Begleitstoffe vorhanden, die bei der Ölgewinnung in die Speiseöle übergehen.
„Unsere Nahrung enthält einige tausend unterschiedliche Substanzen. Wir kennen aber nur die Wirkung von einigen Dutzend wie zum Beispiel den Vitaminen. Sie wirken jedoch nicht allein, sondern im Verbund mit anderen Bestandteilen der Zellen. Welche das sind, ist unbekannt. Die Forscher können bisher nur nachweisen, dass der Nutzen eintritt, wenn der Mensch sie mitsamt ihrer natürlichen Umgebung zu sich nimmt. Das Vitamin E oder die Omega-3-Fettsäuren verlieren ihre Wirkung jedenfalls, wenn man sie isoliert in andere Lebensmittel einfügt“.
Quelle: Ego-net.de, „Funktionelle Lebensmittel, Gesünder als Naturkost – ein Trend mit Zukunft“? Ausgabe 04/2001 Ohne Schutz können mehrfach ungesättigte Fettsäuren zur Gesundheitsgefahr werden Was den Wenigsten bekannt ist: Mehrfach ungesättigte Fettsäuren können nachweislich zu einer Anfälligkeit gegenüber Herzkreislauf-Erkrankungen, Krebs, Immunerkrankungen sowie vielen altersbedingten Krankheiten führen, wenn die Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren nicht genügend geschützt werden. Fast alle Pflanzenöle enthalten diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren zu einem großen Anteil:
►Die zentrale Voraussetzung für die positive Wirkung von mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist, dass diese in ihrer aktiven und unbeschädigten Form vorliegen. Werden ungesättigte Fettsäuren instabil und oxidieren, bewirken sie genau das Gegenteil – sie werden durch die Bildung von freien Radikalen zu einer echten Gesundheitsgefahr. Freie Radikale sind Sauerstoffatome, denen durch Stoffwechselreaktionen oder Schadstoffeinfluss ein Elektron fehlt. Um sich wieder in einen stabilen Zustand zu bringen, jagt es wie ein wild gewordenes Raubtier hin und her und versucht das fehlende Elektron anderen Bausteinen des Körpers (wie z.B. den ungesättigten Fettsäuren) zu entreißen. Der beraubten, ungesättigten Fettsäure
Die freien Doppelbindungen sind beliebtes Ziel für Sauerstoffradikale. Diese dringen in die Fettsäure ein und verursachen dort durch Oxidation (Lipidperoxidation) gewaltige Schäden an der Fettsäure. Je mehr freie Radikale im Spiel sind, umso schneller ist durch die Kettenreaktion der Fettverderb. Solche zerstörenden Einflüsse können durch Licht, Hitze, Sauerstoff und Alterung entstehen. Faktoren die bei der industriellen Herstellung der Öle, bei der Lagerung und Präsentation in den Verkaufsregalen und auch in der täglichen Anwendung im Haushalt häufig nicht beachtet werden. Aufgrund der entstehenden Kettenreaktion können permanent neue freie Radikale entstehen (= oxidativer Stress). Die Folge dieser „Fehlzündungen“ sind Zellschädigungen, Zellmutationen, beschleunigte Alterungsprozesse und die Zunahme von chronischen Krankheiten. Sowie der Rost das Eisen zerstört, so zerstören minderwertige Öle und Fette Körperzellen und lassen sie frühzeitig altern. Aber auch wenn die Fettsäuren unbeschadet in den Organismus gelangen, können freie Radikale noch erheblichen Schaden anrichten. Besonders die Zellmembranen, die zum größten Teil aus Fettsäuren bestehen, sind ständigen Belastungen durch Umweltgiftstoffe, Pestizide, Strahlenbelastung, Zigarettenrauch, Ozon oder chemischen Medikamenten ausgesetzt. Auch Blutfette wie das LDL-Cholesterin, die zu mehr als der Hälfte aus ungesättigten Fettsäuren bestehen, sind diesen Belastungen ausgesetzt. Oxidieren sie, kann dies Entzündungsherde an den Gefäßinnenwänden und Arteriosklerose verursachen. Freie Radikale können an der Entstehung und am Fortschreiten folgender Erkrankungen mitbeteiligt sein Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gen- und Zelldefekte, Abnormität der Spermien, Beschleunigung des Alterns, Allergie und Überempfindlichkeit, Asthma, chronische Gelenkerkrankungen, entzündliche Erkrankungen, Rheuma, Krebs, chronische Infekte, grauer Star, Diabetes, Krebs, Leberschäden, Gehirn- und Nervenerkrankungen. Welche Faktoren beschleunigen die Oxidation von ungesättigten Fettsäuren Während der Produktion
Welche Faktoren zerstören wichtige Vitalstoffe, die das Öl vor dem Zerfall schützen sollen?
Das Hauptproblem bei den mehrfach ungesättigten Ölen ist die Tatsache, dass sie leicht ranzig werden, wenn sie den schädlichen Einflüssen von Hitze, Licht und Sauerstoff ausgesetzt sind. Diese Instabilität führt zur Bildung von freien Radikalen, die den Körper unbarmherzig angreifen. Daher erhöht sich der Bedarf an Vitamin E und anderen Anti-Oxidantien durch den Verzehr mehrfach ungesättigter Pflanzenöle, die unglücklicherweise im Verlauf des Raffinierens verloren gegangen sind. Mögliche Konsequenzen des Verzehrs derart denaturierter Nahrungsmittel sind unter anderem allgemeine gesundheitliche Probleme, wie ein beschleunigter Alterungsprozess, und zwar sowohl körperlich als auch geistig, sowie bestimmte Krankheiten, wie beispielsweise Arthritis, Rheumatismus, Parkinson und Alzheimer. Freie Radikale schädigen die Organe und die DNS und sind daher auch krebsfördernd. Es überrascht nicht, dass die medizinische Forschung immer wieder den Zusammenhang zwischen den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und dem Krebs hervorhebt. Wer möchte mit diesem Gedanken im Hinterkopf noch stark geröstete Samen und Nüsse essen?
Steven Acuff, „Fette und Öle – das große Missverständnis“, Enveda.de
Wichtig: Auch wenn die Fettsäuren unbeschadet in den Organismus gelangen, können sie noch erheblichen Schaden anrichten Ein hoher Gehalt an Vitamin E schützt zwar das Öl vor dem Ranzig werden, wird aber bei langer Lagerzeit mehr und mehr verbraucht. Das gilt auch für Vitamin E reiche Öle wie das Weizenkeimöl, das bis zu 24 Monate haltbar ist. Zwar schmeckt das Öl auch nach dieser langen Lagerzeit noch nicht ranzig, die Antioxidantien sind aber schon zum großen Teil aufgebracht. Wenn diese Öle schließlich verzehrt werden, fehlt das Vitamin E um die Fettsäuren vor Angriffen im Körper zu schützen. Kaltgepresste Öle sollten deshalb in dunklen Glasflaschen (Braun- und Grünglas) abgefüllt sein und am besten gleich nach dem Kauf im Kühlschrank aufbewahrt werden. Leinöl hat ungeöffnet eine Haltbarkeit von 3 Monaten, die anderen Öle mindestens ½ Jahr. Nach dem öffnen sollte Leinöl innerhalb von 3 Wochen verbraucht sein, die anderen Öle nach max. 2-3 Monaten. Kleinere Gebinde sind deshalb den größeren vorzuziehen. Zu erkennen sind ranzige Öle am metallischen, bittereren oder intensiv kratzigen Geschmack und auch der Geruch wird mit zunehmendem Verderb immer unangenehmer. Die Folge: Die körpereigenen Vitamin E Reserven müssen mobilisiert werden und werden dabei verbraucht. Steht nicht mehr genug Vitamin E zur Verfügung oxidieren die Fettsäuren und werden zur Gesundheitsgefahr. Mehr Vitamin E auf den Tisch!FRANKFURT/MAIN (ots). 60 bis 70 Prozent aller Bürger sind mit Vitamin E unterversorgt, warnt das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin in einer Mitteilung. Die Experten machen darauf aufmerksam, daß das Vitamin besonders bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine wichtige Rolle spielt. Quelle: Ärztezeitung, 10.10.2002 Berücksichtig man, dass viele Menschen mit
Vitamin E unterversorgt sind, ist es unbedingt erforderlich Öle
besonders schonend herzustellen, auf die Lagerung zu achten und
möglichst rasch zu verzehren. Nein! Egal welches Pflanzenöl sie zum Kochen nutzen - sobald ungesättigte Fettsäuren enthalten sind, entstehen freie Radikale. ►Selbst Öle mit einem hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, wie das Olivenöl, sind noch um den Faktor 100 anfälliger als gesättigte Fettsäuren.
Quelle: Hans-Dieter Belitz, Werner Grosch, Andreas Schieberle, „Lehrbuch der Lebensmittelchemie“, Springer, Berlin 1992
Elementarschritte der Oxidation (Autoxidation): 1. Startreaktion: Zunächst bilden sich in der Initiationsreaktion Peroxyradikale (ROO·), Alkoxyradikale (RO·) oder Alkylradikale (R·).
2. Kettenwachstum: Im 2. Schritt reagieren die in der Startreaktion entstandenen Radikale mit weiterem Sauerstoff oder Fettsäuremolekülen zu Hydroperoxiden (ROOH), die sehr instabil sind und deswegen sofort weiter reagieren.
3. Kettenverzweigung: Die Hydroperoxide zerfallen wieder in Peroxyradikale (ROO·), Alkoxyradikale (RO·) oder Alkylradikale (R·).
4. Kettenabbruch: Die Radikale reagieren miteinander zu stabilen Produkten wie z. B. Ketone, Alkohole, Epoxide und Aldehyde. Letztere sind maßgeblich für den ranzigen Geschmack und Geruch verantwortlich.
Die Autoxidation kann soviel Radikale und Peroxide produzieren, dass Friteusen förmlich explodieren können.
Quelle: Prof. Dr. Rüdiger Blume, „Ranziges Fett – Fettverderb“, Universität Bielefeld, Prof. Blumes Bildungsserver für Chemie
Wenn wir schon Fett zum Braten brauchen, ist das Kokosfett am vorteilhaftesten, weil es stark erhitzt werden darf. Auf keinem Fall sollen kaltgepresste Öle dazu verwendet werden. Sonst sollten zu Gemüse, Teigwaren, usw. die Fette, bzw. Öle erst nach dem Kochen, zu Salaten erst kurz vor dem Essen beigegeben werden. Dazu sind die kaltgepressten pflanzlichen Öle am besten. Wenn möglich sollte man auch mit den Ölen abwechseln.
Dr. med. Peter Marko, „Welche Fette soll man zum (gesunden) Essen und zum Kochen brauchen“?, 03.2004 Die umfassenden Aufgaben von Vitamin E Schutz vor freien Radikalen, bei rheumatischen Erkrankungen, stärkt das Nerven- und Herz-Kreislauf-System und fördert die Zellatmung Vitamin E in Kapseln ist eines der meist verkauften Nahrungsergänzungsmittel, da es als „Schutzpatron“ der Zellen gilt. ►Die meisten Vitamin E-Produkte (auch die mit natürlichem Vitamin E) enthalten allerdings aus Kostengründen nur das alpha-Tocopherol (meistens aus Sojaöl extrahiert und chemisch umgewandelt). In der Natur kommt Vitamin E aber immer nur als Verband mit mehreren Vitamin E-Verbindungen vor. Es gibt 8 unterschiedliche Varianten des Vitamins, die in Tocopherole und Tocotrienole eingeteilt werden (alpha-, beta-, gamma- und delta-Tocopherol und alpha-, beta-, gamma-, delta-Tocotrienol). Bisher nahm man an, dass das alpha–Tocopherol die wirksamste Vitamin E-Verbindung ist. Neuere Untersuchungen aber haben gezeigt, dass Tocotrienole zwar in geringerer Konzentration vorkommen, aber dafür die antioxidative Wirkung der Tocopherole um das 50-fache übertreffen (Vergleich D-alpha-Tocotrienol und D-alpha-Tocopherol). Deshalb sollte die „natürliche Variante“ so weit wie möglich erhalten bleiben. Pflanzenöle weisen unter allen Lebensmitteln den höchsten Gehalt an Vitamin E auf
Anwendungsgebiete / Aufgaben von Vitamin E
Kurzbeschreibung des OlioSan Verfahren Selbst bei besonders hochwertigen Ölen ist die Kaltpressung also nur ein Aspekt unter vielen, wenn es um den optimalen Schutz der Fettsäuren und Vitalstoffe geht. Aus diesem Grund entwickelten Ingenieure eine völlig neue Technologie - das Ω-OlioSan Verfahren, um die bekannten, aber vernachlässigten Gefahren zu beseitigen. Um diese belastenden Faktoren auszuschließen, benötigt man ein in sich geschlossenes System, bei dem alle Produktionsschritte unter Sauerstoffabschluss durchgeführt werden.
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© 2010 Claus Barta
Anregungen, Tipps, Kritik unter
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