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Triglyceride im Übermaß durch
denaturierte Fette und Kohlenhydrate
Vom Molekül zum
Fett
Die Bedeutung der Triglyceride bei Übergewicht
Belastungen
des Stoffwechsels durch
gesättigte Triglyceride
Vom Molekül zum
Fett
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Hauptbestandteil der Fette und Öle sind mit ca. 90% die
Triglyceride (Neutralfette). Weitere Nahrungsfette bzw.
fettähnliche Substanzen sind Cholesterin, fettlösliche Vitamine
und Phospholipide.
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Die
chemischen Elemente, aus denen ein Triglycerid besteht, sind
Kohlenstoff, Wasserstoff und ein wenig Sauerstoff.
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Physikalisch
gesehen bestehen Triglyceride immer aus dem gleichen Grundmuster:
Ein Glycerinmolekül ist mit drei Fettsäuren verbunden. Eine Kette
dieser Triglyceride bildet das Gerüst der Fettsäuren.

Fettsäuren sind wandelfähig und können
unterschiedliche Verbindungen eingehen

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Im Organismus können die Triglyceride,
je nach Aufgabe, zu freien Fettsäuren, dreiwertigem Alkohol und
Mono- bzw. Duoglyceriden abgebaut werden.

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Der
Grad der Sättigung und wie die Fettsäuren miteinander verbunden
sind, entscheiden über deren Aufgaben und Eigenschaften. Es gibt
gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte
Triglyceride.
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Daneben können sich auch
unterschiedliche Fettsäurearten miteinander verbinden. Das
LDL-Cholesterin ist z.B. eine Mischung aus Cholesterin,
Phospholipiden, Triglyceriden und Eiweiß.
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Die Kette der Kohlenstoffatome kann verlängert und verkürzt
werden.
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Aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren können höher
ungesättigte Fettsäuren gebildet werden.
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Diese Wandelbarkeit ermöglicht
es dem Stoffwechsel, eine große Anzahl unterschiedlicher
Fettsäuren und Fettsäurenverbindungen für die verschiedensten
Aufgaben herzustellen.
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Neben der Ernährung werden
Triglyceride (wie auch Cholesterin) in der Leber hergestellt. Zum
größten Teil verwendet die Leber hierfür überschüssige
Kohlenhydrate. Vor allem durch leicht resorbierbare Kohlenhydrate
wie
Zucker und Alkohol steigt die Konzentration im Blut an. Ca. 80%
dieser Kohlenhydrate werden zunächst in Fett umgewandelt.
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Speicher der Triglyceride sind
Fettzellen. Etwa 30 Milliarden solcher Energiespeicher besitzt
ein Erwachsener (Übergewichtige bis zu 120 Milliarden).
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Ein normalgewichtiger 70 kg
schwerer Mann verfügt über etwa 100.000 bis 130.000 kcal in Form
von Triglyceriden (etwa 11-14 kg des Körpergewichts).
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Die wichtigsten Lagerstätten
sind Bauch, Muskulatur, Leber, Bindegewebe und Unterhaut. Von
dort können Triglyceride bei Bedarf durch fettspaltende Enzyme (Lipasen)
wieder freigesetzt werden.
Wichtig! Bei Übergewicht spielt es eine
große Rolle, welche Triglyceride zugeführt, bzw. im Körper
gebildet werden.
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Essentielle und kurz- bzw. mittelkettige Fettsäuren verbessern die
Zellfunktion, Sauerstoffversorgung und Psyche. Sie haben keinen
Einfluss auf den Insulinspiegel, beschleunigen den Stoffwechsel,
erhöhen den Grundumsatz, tragen zu einem lang anhaltenden
Sättigungsgefühl bei und mobilisieren träge, lange eingelagerte
Fettsäuren aus den Fettzellen. Alles Faktoren, die beim Abnehmen
eine wichtige Rolle spielen.
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Darüber hinaus sind Fettsäuren, sowie die fettlöslichen Vitamine
Teamspieler, die sich gegenseitig bei lebenswichtigen Funktionen
und im Stoffwechselgeschehen unterstützen. Auch hier lässt sich
übrigens eine Brücke zu Übergewicht schlagen. Fehlen essentielle
Fettsäuren und Vitamine, bedeutet dies für den Körper eine
Bedrohung und wir fühlen uns solange „hungrig“, bis die
erforderlichen Vitalstoffe zugeführt sind.
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Fastfood-Fette und einfache Kohlenhydrate belasten dagegen den
Körper und werden in einer Schnelligkeit in die Fettzellen
eingebaut, dass eine dauerhafte Ernährung mit ihnen fast
ausnahmslos zu Übergewicht führt.
Belastet
wird der Stoffwechsel vor allem durch
gesättigte Triglyceride
Zucker -
der Stoffwechselkiller Nr. 1 (22 kb)
Die Fallen ungesunder und
dickmachender Fettsäuren (25 kb)
Die
Auswirkungen der Fett- und Kohlenhydratfallen (30 kb)
Fastfood -
ein Massenphänomen mit weiteren Tücken
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