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Industriell hergestellte Öle sind
vitalstoffarme und leere Kalorien Der letzte kritische Punkt befasst sich mit der Nahrungsenergie. Diesmal nicht mit Kalorien, sondern mit dem Ordnungs- und Organisationswert von einem Lebensmittel. Jede Sekunde teilen sich 200 Millionen Zellen. So werden alle Zellen nach und nach ausgetauscht, bis nach ca. 7 Jahren vom Kopf bis zu den Füßen ein völlig neuer Mensch entsteht. Der kommerzielle Faktor spielt in der heutigen Ernährung eine übergeordnete Rolle. Statt naturbelassener Fette werden immer mehr technisch intensiv veränderte Fette in die Produkte eingearbeitet (sowohl in tierische wie in pflanzliche). Es verändert sich dadurch nicht nur die Fettstruktur - das Fett verliert auch seine Mikronährstoffe. ►Es ist „totes“ Fett, welches aufwendig verstoffwechselt werden muss und die körpereigenen Vitalstoff- und Enzymdepots leert. Fehlen diese „Aufräumer und Umwandler“ nach jahrelanger Fehlernährung, bricht schließlich der Fettstoffwechsel langsam aber sicher zusammen. ►Können Sie sich vorstellen, dass Sie Ihrem Auto einen Kraftstoff zuführen, der es schneller altern lässt, Löcher in den Kolben frisst oder der keinerlei Schutz- und Wirkstoffe (Additive) mehr enthält? Auch jede unserer 70 Billionen Zellen läuft mit dem „Kraftstoff“, den wir ihm zuführen. Wir können unsere Zellen mit wertvollen Nährstoffen belohnen oder sie mit denaturierten, giftstoffbelasteten und minderwertigen Nahrungsmitteln schädigen oder sogar zerstören. Mit gesunden Ölen in kontrolliert biologischer Qualität erhalten funktionsmüde und kranke Zellen einen enormen "Überlebens-Schub". „71 Milliarden Euro zahlen wir jährlich für Kosten, die ernährungsbedingte Krankheiten verursachen, zitierte Bundesverbraucherministerin Künast die WHO neulich. Drastisch brachte sie die Folgen auf den Punkt: „Die junge Generation wird die erste sein, die vor ihren Eltern stirbt“.
Quelle: „Schrot und Korn“, 09.2004 Externer Link: Dr. Schnitzer, "An den Gesundheitsausschuß des Deutschen Bundestages." Ist der Preis ein Argument?
Heißpressung,
chemische Lösungsmittel, Raffination und der Anbau der Rohware mit
Pestiziden, Herbiziden, Fungiziden und Kunstdüngern machen
industriell hergestellte Öle zu einem Billigartikel. Aber wie
billig darf Ernährung sein?
Hier ist eine Neuorientierung nötig. Nirgends trifft der Satz von Johann Wolfgang von Goethe mehr zu, als im Bezug auf unsere heutige Ernährung: „Wir leben solange es Gott bestimmt hat, aber es ist ein großer Unterschied, ob wir jämmerlich leben wie Hunde oder wohl und frisch". „Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann“.
John Ruskin, ê Der Umsatz-Anteil von ökologisch hergestellten Lebensmitteln lag 2002 in Deutschland bei nur 2,7 Prozent. Externer Link: Die Welt, "Deutsche ernähren sich immer schlechter"
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© 2010 Claus Barta
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